Göllheims Kirchen und Kirchengemeinden

Pfarrei Göllheim Hl. Philipp der Einsiedler




Pfarrer Josef Matheis
Steigstr. 7
67307 Göllheim
Tel.: 06351/5083
E-Mail:  pfarramt.goellheim@bistum-speyer.de


Die Katholische Kirche St. Johannes-Nepomuk

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk ist eine dreischiffige Hallenkirche im Stil der Neugotik. Wegen ihrer Größe und exponierten Lage wird sie gelegentlich auch als Nordpfälzer Dom bezeichnet. Weihetag der Kirche ist der 3. Mai 1911.

Die Kirche wurde in den Jahren 1909 bis 1911 nach Plänen von Wilhelm Schulte I. aus Neustadt an der Weinstraße im Stil der Spätgotik errichtet. Der Bruchsteinbau ist klar in drei Teile gegliedert: Turm, Langhaus und Chor. Die nach Westen ausgerichtete Fassade wird von einem mächtigen Mittelturm und einem kleineren Treppentürmchen mit Maßwerkgalerie und Zwiebelhauben dominiert. Das Langhaus wird durch fünf Fensterachsen gegliedert und von einem Satteldach mit Dachreiter gedeckt. Südlich zwischen Schiff und Chor befindet sich ein kleiner Kapellenanbau, nördlich die Sakristei. 

Im Inneren hat sich mit Hochaltar, zwei Seitenaltären, Kanzel und Taufstein nahezu die gesamte Originalausstattung aus der Erbauungszeit erhalten. 

Besonders ist der spätgotische Taufstein, der um 1500 in einer Wormser Werkstatt entstanden ist und erst im benachbarten Kerzenheim in der Peterskapelle aufgestellt war, ehe er 1826 in den Vorgängerbau der heutigen Kirche, die Heilig-Kreuz-Kirche gelangte. Diese wurde wegen Baufälligkeit aufgegeben und nach 1911 abgetragen. Der Taufstein wurde in den Neubau übernommen. 

Protestantisches Pfarramt Göllheim

Das Protestantische Pfarramt Göllheim umfasst die Gemeinden Göllheim, Rüssingen und Ottersheim. 

Pfarrer Peter Rummer 
Hauptstr. 6 
67307 Göllheim 
Tel.: 06351 5034 
Fax: 06351 989333 
E-Mail: pfarramt.goellheim@evkirchepfalz.de

Die Protestantische Pfarrkirche

Die Protestantische Kirche ist das Wahrzeichen des Ortes. Sie besteht aus zwei Bauteilen: dem gotischen Turm, einem Überrest der mittelalterlichen Kirche an diesem Standort, und dem frühklassizistischen Schiff. 
 Vom Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert blieb nach dem Abbruch des baufällig gewordenen Schiffes Ende des 18. Jahrhunderts nur der 56 m hohe Chorturm erhalten. Er schloss ursprünglich mit einem Zinnenkranz und einem Spitzhelm ab, der heute zu sehende Kuppelhelm mit Laterne wurde laut der Inschrift im Dachgebälk während des Um- und Neubaus im Jahre 1758 aufgesetzt. 
 An den äußeren Mauern des Erdgeschosses sind die Reste spätgotischer Anbauten, wohl einer Sakristei, zu erkennen. Über dem südlichen Spitzbogenfenster im Erdgeschoss ist eine steinerne Rose angebracht; Zeichen des Klosters Rosenthal, das seit 1247 das Patronatsrecht der Kirche innehatte.