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„Der Hof“ von Samuel Beckett

Südfrankreich. Ein abgelegener, alter Hof. Es ist brütend heiß. Der junge Engländer Sean ist auf der Flucht vor der Polizei in eine Eisenfalle getreten und liegt in der baufälligen Scheune mit einem zerfetzten Fuß. Arnaud, ein Eigenbrötler, erlaubt Sean, bei ihm und seinen beiden Töchtern zu bleiben, wenn Sean ihm nach der Heilung seines Fußes hilft, den Hof zu renovieren.

Doch Sean merkt schon bald, dass diese mysteriöse Familie Geheimnisse zu verbergen hat. Irgendetwas stimmt auf dem Hof ganz und gar nicht. Arnaud setzt alles daran, dass diese Geheimnisse nicht ans Licht kommen. Je mehr Sean diesen Heimlichkeiten nachspürt, desto größer wird die Gefahr für sein eigenes Leben.

Hochspannung pur von der ersten bis zur letzten Seite! 


 

Lesetipp Monat Mai 2014
„Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak

 

Molching, 1939: Liesel hat im Alter von neun Jahren schon vieles verloren: ihren Vater, ihre Mutter, ihren kleinen Bruder Werner auf der Fahrt zu den Pflegeeltern.

Zum ersten Mal begegnet Liesel der Gestalt des Todes am Grab des Bruders, wo sie auch ihr erstes Buch stiehlt und mit Hilfe des „Handbuches für Totengräber“ das Lesen lernt.

Sie stiehlt weitere Bücher, Äpfel und Kartoffeln. Das Herz von Rudi. Das von Hans und Rosa Hubermann. Das von Max und das des Todes. Denn auch der Tod hat ein Herz.

Markus Zusak berichtet eindrucksvoll von der Macht der Worte, die zerstören, Leben retten oder zur Zuflucht werden können. Viel prämierter Lesestoff für Jugendliche und Erwachsene. Die Romanverfilmung läuft zurzeit im Kino.


 

Lesetipp April 2014

 

„Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion

Der Autor Graeme Simsion ist wegen seines Hauptberufes, er ist IT-Berater, gewohnt  wissenschaftlich zu begründen und eine Problematik systematisch anzupacken. Ebenso Don Tillman, Simsions Hauptfigur in „Das Rosie-Projekt“. Don arbeitet als Genetik-Professor an der Melbourner Universität. Er ist hochintelligent, erfolgreich, sportlich, doch menschliche Beziehungen findet er oft sehr verwirrend und irrational. Bei Don läuft alles nach Plan, er überlässt nichts dem Zufall und ist für alle Eventualitäten gewappnet.

Er fasst den Entschluss mit Hilfe eines 16-seitigen Fragebogens die Frau fürs Leben zu finden. Doch dann bittet ihn Rosie Jarman, die so gar nicht zu seinem Idealbild passt, um Hilfe. Sie sucht ihren leiblichen Vater und damit startet das Rosie-Projekt, denn durch Rosie lernt Don die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

Ein witziges, hinreißendes und überaus lesenswertes Buch.

 

Während der Osterferien vom 11. bis 27. April 2014 hat die Gemeindebücherei Göllheim dienstags und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

 

Lesetipp März 2014

Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der 15-jährigen Malala

 

Die 15-jährige Malala Yousafzai führte 2012 in Pakistan ein Leben wie das von Millionen Mädchen ihres Alters weltweit: Sie ging zur Schule und lernte. Doch das brachte sie, die von ihrem Vater von Anfang an gefördert und ermutigt wurde, auf die Todesliste der Taliban: Frauen brauchen keine Schule. 
Am 9. Oktober 2012 schlugen die Taliban zu: Malala wird auf dem Schulweg niedergeschossen. Ihr Vergehen: Sie setzt sich für das Recht von Mädchen auf Bildung ein.


In ihrem Buch „Ich bin Malala“ erzählt sie, wie sie sich den radikalen Islamisten widersetzt hatte. Obendrein führte Malala für die BBC ein viel beachtetes Blog-Tagebuch über ihren Alltag. Damit war ihr Todesurteil gefällt. Schon kurz nach dem Attentat erklärte sie, dass dieser Anschlag sie nicht davon abhalten wird, für die Rechte von Kindern, insbesondere Mädchen, einzutreten. Sie schreibt, dass sie nicht als das Mädchen in Erinnerung bleiben wolle, "das von den Taliban angeschossen wurde." Sie möchte das Mädchen sein, das weiterhin für Bildung kämpft.


Für ihr herausragendes Engagement wurde Malala für den Friedensnobelpreis nominiert und erhielt 2013 den Internationalen Friedenspreis für Kinder.


 

Lesetipp Februar 2014

Rachel Joyce: Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

 

Die Freunde Byron und James sind elf Jahre alt, als im Jahr 1972 der Zeit zwei Sekunden hinzugefügt werden sollen um das Schaltjahr auszugleichen. Byron und James sind höchst beunruhigt über dieses Ereignis und warten gespannt, ob diese zwei Sekunden ihr Leben verändern wird.

Byron sitzt mit seiner Mutter im Wagen, als der Unfall im dichten Nebel geschieht. Niemand hat das Mädchen mit dem Fahrrad gesehen. Byron wird sofort klar: Er darf keinem erzählen, dass die Mutter das Mädchen angefahren hat. In nur zwei Sekunden ist die ganze Welt aus den Fugen geraten – noch Jahre später ist der schwerwiegende Einfluss der zwei Sekunden zu spüren und Byron und James werden vom Schicksal schwer getroffen.

Nach „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ ist der Autorin Rachel Joyce wieder ein Roman voller Emotionen und einer ergreifenden Geschichte gelungen.
 


 

Öffnungszeiten Bücherei

Dienstag 16.00-18.00 Uhr
Mittwoch 09.00-11.00 Uhr
Donnerstag 16.00-18.00 Uhr
Samstag 09.00-11.00 Uhr

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Gemeindebücherei
Göllheim


Freiherr-vom-Stein-Str. 1
67307 Göllheim
Telefon 06351 4909-88
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