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Lesetipp Juni 2019

„Das Bekenntnis“ von John Grisham

John Grisham begeistert mit seinen Justizthrillern regelmäßig Millionen Leser. Auch in seinem neuen Roman steht ein Prozess im Mittelpunkt. Aber diesmal ist der gesellschaftliche Hintergrund der Geschichte besonders wichtig und kritisch.

Oktober 1946 in Clanton, Mississippi. Pete Banning, einer der angesehensten Bürger der Stadt, hochdekorierter Kriegsveteran, aktives Mitglied der Kirche, loyaler Freund, guter Vater, verlässlicher Nachbar, hat es als Oberhaupt einer alt eingesessenen Familie mit dem Anbau von Baumwolle zu Reichtum gebracht. Doch eines Morgens steht Pete in aller Frühe auf, fährt zur Kirche und erschießt den Pfarrer. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich diese Nachricht. Alle sind erschüttert und fragen sich nach dem Warum. Aber Pete schweigt bzw. gibt als einzigen Kommentar: „Ich habe nichts zu sagen.“ Sein Verhalten ändert sich auch nicht, als ihm die Todesstrafe droht. Der Prozess erregt viel Aufsehen. Und am Ende ist nichts mehr in Clinton so, wie es war.

Die Story wird in drei Erzählstränge aufgebaut. Der erste befasst sich mit dem Mord und die anschließende Gerichtsverhandlung, der zweite mit den Kriegserlebnissen des Täters im Zweiten Weltkrieg und der dritte mit dem Leben der Familie des Täters und ihrem Kampf um das Erbe.

Ein Kriminalfall, ein Gerichtsdrama, eine Familiensaga, ein Stück Zeitgeschichte: Grisham zeigt erneut sein großes schriftstellerisches Können.


 

Lesetipp Juli 2019
„Perry Rhodan – Das größte Abenteuer“ von Andreas Eschbach

 

Bestsellerautor Andreas Eschbach erzählt die Vorgeschichte, die Perry Rhodan zu dem berühmten Mann, der Legende, die die Menschheit zu den Sternen führt, hat werden lassen.

Cape Kennedy, 1971: Die Apollo-Missionen sind gescheitert. Die Amerikaner starten einen letzten Versuch, das Rennen der Großmächte zum Mond zu gewinnen. Mit dem Raumschiff Stardust. Und unter dem Kommando von Perry Rhodan. Und Perry bringt die Großmächte durch seine Alleingänge gegen sich auf, und es droht ein dritter Weltkrieg auszubrechen. So startete die weltweit erfolgreichste Science-Fiction-Serie Perry Rhodan.

Aber wie und warum ist es dazu gekommen? Eschbach reflektiert und analysiert Perrys Leben, Werdegang und Chancen in dieser schwierigen Situation. Wer waren Perrys Eltern und Freunde? Wie ist er aufgewachsen? Und was hat ihn geprägt? Seine Vorliebe für Bücher und Astronomie, eine Militärschule und sein Onkel, dessen Begeisterung für die Fliegerei auf Perry einwirkt, beeinflussen sein weiteres Wirken. Als Pilot hat er herausragende Reflexe und setzt sich selbst moralisch höchste Maßstäbe.

Aber das Projekt, an dem Perry mitarbeitet, steht politisch unter keinem guten Stern. Dann jedoch bekommt er eine zweite Chance.

Kindheit, Jugend, seine Liebe zu den Sternen – all dies und noch so viel mehr wird in diesem Buch thematisiert. Eschbach hat Perry Rhodan perfekt in Szene gesetzt!


 

Lesetipp Mai 2019

„Der Honigbus“ von Meredith May

 

Das Thema Bienen ist in aller Munde. Nun schon wieder ein Roman über diese Tiere. Aber der Autorin ist es gelungen, eine Mischung aus Autobiografie, Sachbuch und Roman mit großem Können in klarer und dennoch bildlicher Sprache zu schreiben.

Die Geschichte der kleinen Meredith wird erzählt. Sie ist erst fünf, als sich ihre Eltern trennen und ihre Mutter sich von ihr zurückzieht und sich nicht mehr wegen ihrer Depressionen um die Tochter kümmern kann und will. Ihr Großvater nimmt sie auf. Dieser ist Imker. Er, seine Bienen und ein rostiger alter Bus geben dem Mädchen Halt. Bei dem Großvater findet sie Liebe und Betreuung und lernt viel über Bienen, über ihre Gemeinschaft, ihre Verhaltensweisen, die Stärke eines Bienenstocks und die Imkerei. Die Bienen lehren sie, anderen wieder zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.

"Der Honigbus" ist eine lesenswerte Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur.


 

 

Lesetipp Februar 2019

„Schweigend steht der Wald“ von Wolfram Fleischhauer


Ausgerechnet in jene entlegene Gegend, wo sie als Kind mit ihren Eltern die Urlaubszeit verbracht hat, verschlägt es die Forststudentin Anja Grimm, um einen Praktikumsplatz anzutreten. Im tiefsten Wald Deutschlands. Und dort verschwand ihr Vater vor zwanzig Jahren bei einer Wanderung.

Einen Tag nach Anjas Ankunft wird im selben Waldstück der geistig zurückgebliebene Xaver Leybach erhängt aufgefunden. Anja hegt den Verdacht, dass Xaver irgendetwas über das Verschwinden ihres Vaters gewusst haben könnte. Aber nicht nur die Bauern und Dorfbewohner begegnen ihr sehr feindselig, sondern auch die Polizei reagiert zurückhaltend auf ihre Nachfragen zum Verschwinden ihres Vaters und die bis jetzt zu keinem Ergebnis führenden Ermittlungen.

Nach und nach begreifen die Bewohner des kleinen Ortes, dass Anja nicht zufällig hierhergekommen ist. Als erkennbar wird, dass Anja im Wald gewisse Dinge ‚lesen‘ kann, müssen entsetzliche Entscheidungen getroffen werden.

Hier ist nichts traulich und hold: gruselige Höfe, Vetternwirtschaft in der Dorfgemeinschaft und brauner Sumpf, atmosphärisch dicht erzählt.


 

„Die Suche“ von Charlotte Link

 

In ihrem neuesten Krimi führt Charlotte Link ihre Leser zurück nach Scarborough. Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard, die bereits bekannt ist aus „Die Betrogene“, verschlägt es dorthin zurück, um ihr Elternhaus, in dem ihr Vater gestorben ist, zu verkaufen. Sie wird in einen neuen schrecklichen Fall hineingezogen.

Die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris wird in den Hochmooren gefunden. Die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby wird kurze Zeit später auch vermisst. Die Polizei vermutet, dass es sich in beiden Fällen vielleicht um denselben Täter handelt. Die Medien sprechen schnell von dem Hochmoor-Killer und erhöhen somit den Ermittlungsdruck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale.

Kate Linville, die zufällig bei den Eltern von Amelie ein Zimmer gemietet hat, wird unfreiwillig zur Ermittlerin in diesen Fällen und soll mit Caleb Hale nun zusammen arbeiten. Doch mit diesem verbindet sie seit ihrem letzten Zusammentreffen eine besondere Beziehung. Sie hat sich in ihren Kollegen verliebt, aber er scheint dies nicht zu erwidern. Wird Kate trotz dieser Gefühlswirrungen versuchen, mit Caleb den Fall um die verschwundenen Mädchen zu lösen? Das Drama nimmt seinen Lauf, als plötzlich wieder ein Mädchen spurlos verschwindet.

 

Erneut führt Charlotte Link ihre Leser in tiefe menschliche Abgründe und nervenaufreibende Ermittlungen.

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