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Lesetipp Dezember 2018
 „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ von Petra Hülsmann


Für die beliebte Musiklehrerin Annika Paulsen läuft es plötzlich nicht mehr so gut, wie sie es gewohnt ist. Sie wird aus heiterem Himmel und zu ihrem Entsetzen von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine ihrer Meinung nach Albtraumschule in einem absoluten Problembezirk versetzt.

Die Schüler dieser Schule sind mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert. Annika gründet eine Musical-AG, aber es stellt sich leider heraus, dass die Teilnehmer völlig talentfrei sind. Aber wenn’s einfach wär, würd’s schließlich jeder machen.

Annika gibt nicht auf. Sie wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Doch von nun an spielt sich das Theater mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

 

Dieser Roman trifft mitten ins Herz und auf die Lachmuskeln der Leser!


 

 

 

 

lesetipp Spetember 2018

„Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ von Lorenzo Marone


Cesare Annunziata ist 77 Jahre alt, Witwer und hat zwei erwachsene Kinder. Er findet alte Menschen furchtbar. Sie jammern, sabbern, sind ängstlich, riechen mitunter streng und müssen ständig aufs Klo. Cesare ist oft schlecht gelaunt, verhält sich wie ein Rüpel, geht regelmäßig zu einer Prostituierten, hat ein Mundwerk wie ein Hafenarbeiter, und sein alter Körper widert ihn an. Er ist vom Leben enttäuscht, und seine Ironie und sein Sarkasmus kommen bei seinen Mitmenschen nicht gut an. Sein Sohn ist schwul und seine Tochter hat eine Affäre mit einem älteren Mann.

Doch dann zieht die junge Emma mit ihrem Mann in die Nachbarwohnung ein. Irgendetwas stimmt nicht mit diesem jungen Paar. Cesare bekommt mit, dass der junge Ehemann Emma schlägt. Und nun mischt Cesare sich ein! Was er eigentlich schon häufiger in seinem Leben hätte tun sollen. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine traurige Nachbarin, für die Liebe, für das Glück, am Leben zu sein. Er mobilisiert seine beiden Freunde Marino, ein Opi, der in seinem Fernsehsessel festklebt, und Eleonora, die Katzenlady, die bis zum Himmel stinkt, und schreibt dem Schläger einen Drohbrief. Und das ist nur der Anfang…


 

Lesetipp Juli 2018

„Oxen. Das erste Opfer“ von Jens Henrik Jensen

 

Niels Oxen, schwer traumatisierter und höchstdekorierter dänischer Elitesoldat, will mit viel Gras und Whiskey in der Einsamkeit der dänischen Wälder seinen schrecklichen Kriegserinnerungen von unvorstellbaren Gräueltaten entkommen. An seiner Seite ist nur Mr. White, ein Samojedenspitz.

In der Nähe seiner improvisierten Unterkunft steht das Schloss Norlund, dem er eines Nachts einen Besuch abstattet. Er wundert sich über die strengen Sicherheitsvorkehrungen: Wachleute und Kameras. Da er auf keinen Fall Aufmerksamkeit erregen will, versucht er sich sofort zurückzuziehen.

Leider ohne Erfolg. Er wird zum Hauptverdächtigen in dem Mordfall von Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks. Corfitzen wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes und hat nur eine Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter suchen und finden. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen.

 

Ein wahres Meisterwerk der Thrillerkunst! Fesselnd bis zum letzten Satz.


 

Lesetipp Juni 2018

„Flugangst 7A“ von Sebastian Fitzek

Mats Krüger, ein erfahrener und erfolgreicher Psychiater, ist nach dem Krebstod seiner Frau per Schiff nach Argentinien ausgewandert und hatte vor, nie wieder zurückzukehren. Jetzt will und muss er seine panische Flugangst überwinden, da seine hochschwangere Tochter Nele nach langer Zeit wieder Kontakt zu ihm aufnimmt und ihn bittet, zu ihr nach Deutschland zu kommen und ihr nach der Geburt des Kindes Beistand zu leisten.

Mats nimmt an einem Flugangst-Seminar teil und geht widerwillig an Bord eines Flugzeugs, in dem er wegen seiner Flugangst vier verschiedene Plätze reserviert hat, die in unterschiedlichen Flugphasen besonders sicher sein sollen. Aber schon bald muss er feststellen, dass er sich auf die falschen Ängste vorbereitet hat: Keine Turbulenz, kein Druckabfall und keine Terrorwarnung treiben ihn in einen entsetzlichen seelischen Ausnahmezustand. Sondern die gefährlichste Waffe an Bord sind offenbar Menschen.

Ein Unbekannter ruft Mats an und teilt ihm mit, dass sich ein ehemaliger Patient, den Mats von mörderischen Gewaltphantasien befreite, an Bord befindet. Diesen soll er nun dazu bringen, das Flugzeug abstürzen zu lassen. Der unbekannte Anrufer hat Nele entführen lassen, damit Mats der Forderung nachkommt. Sie und das ungeborene Kind sollen sterben, falls das Flugzeug in Berlin landet. Ein Kammerspiel der besonderen Art beginnt.


 

Lesetipp Mai 2018

„Trümmerkind“ von Mechthild Borrmann

 

April 1945. In der Uckermark liegt Gut Anquist, auf dem Familienoberhaupt Heinrich mit seiner Tochter Clara sowie der Schwiegertochter mit deren beiden Kindern und einigen Hausangestellten lebt. Aber wie lange noch? Die Russen sind auf dem Vormarsch, der Krieg ist verloren. Die Lage spitzt sich täglich zu.

1946 /1947. Der 14-jährige Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel – das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist.

Köln, 1992. Anna Meerbaums Exmann Thomas betreut nach der Wiedervereinigung einen Klienten, der auf Rückgabe seines Eigentums in Sachsen klagt. Daher fragt er Anna, ob ihre Mutter Clara nicht auch Ansprüche anmelden wolle, schließlich gehöre ihr ein altes Gutshaus in der Uckermark. Doch Clara will davon nichts wissen, sie blockt seit jeher sämtliche Fragen nach der Vergangenheit ihrer Familie ab. Anna beginnt zu recherchieren und löst damit eine Lawine aus.

Spannung und historisches Zeitgeschehen versteht die Autorin Mechtild Borrmann eindrucksvoll miteinander zu verknüpfen.


 

Museum UHLsches Haus


Nach umfassender Renovierung wurde das Museum Uhlsches Haus am 15.12.2015 wieder eröffnet. Besuchen Sie unser Museum - Sie werden staunen!

 

Geöffnet:
Montag und Donnerstag
14.30 - 16.30 Uhr

Sonntag
15.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

Öffnungszeiten Bücherei

Dienstag 16.00-18.00 Uhr
Mittwoch 09.00-11.00 Uhr
Donnerstag 16.00-18.00 Uhr
Samstag 09.00-11.00 Uhr

Kontakt

Gemeindebücherei
Göllheim


Freiherr-vom-Stein-Str. 1
67307 Göllheim
Telefon 06351 4909-88
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 
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Die nächsten Termine

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Samstag, 24.11.18, 10:30 Uhr
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Adventsfeier Vogelschutzverein
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Sonntag, 02.12.18, 14:00 Uhr
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Göllheimer Vorweihnacht
Samstag, 08.12.18, 16:00 Uhr
Glühweinparty der Motorradfreunde
Freitag, 21.12.18, 18:00 Uhr

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