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Lesetipp November 2017

„Bella Germania“ von Daniel Speck

 

Die junge Münchner Modedesignerin Julia Becker steht kurz vor einem großen Durchbruch ihrer Karriere, als sie unerwartet Besuch von einem ihr unbekannten Mann bekommt. Der behauptet, ihr Großvater zu sein. Diese Begegnung stellt Julias Welt vollständig auf den Kopf. Sie erfährt die Geschichte einer Familie, von der sie nicht einmal wusste, dass diese existiert.

 

Daniel Speck erzählt in seinem Debütroman eine deutsch-italienische Familiengeschichte in drei Generationen von den Fünfziger Jahren bis in die Gegenwart, vom Suchen und Finden der eigenen Wurzeln und von der Liebe: der Liebe zum Beruf, zur Heimat und der Liebe zwischen zwei Menschen und vor allem zur Familie.

Aber „Bella Germania“ ist ebenso ein hervorragend recherchiertes Stück Zeitgeschichte über die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Doch durch dramatische Wendungen und große Gefühle geht niemals die Spannung und Leichtigkeit im Roman verloren.


 

Lesetipp September 2017

„Mein Gewicht und ich“ von Elena Uhlig

Eine Liebesgeschichte in großen Portionen

 

Die Schauspielerin Elena Uhlig erzählt lesenswert und witzig von ihren Versuchen, sich vom Diät- und Fitnessdruck zu befreien. Sie geht dabei vielen Diätmythen schonungslos auf den Grund.

Das Leben ist viel zu kurz für Diäten, anstrengende Sportstunden und Zeit aufwändig zubereitete Smoothies, findet die Autorin. Kurz vor ihrem 40. Geburtstag beschließt sie, sich nicht mehr dem Schlankheits- und Diätenwahn ihrer Branche zu unterwerfen. Nach dieser Entscheidung entdeckt sie wieder die Freude und den Genuss am Essen. Endlich erfüllt sie wieder ein leichtes und schönes Lebensgefühl, und das kostet sie aus. Abnehm-Shakes werden gegen Cola eingetauscht, der Personal-Trainer gegen lange Spaziergänge. Die führen aber nicht bergauf, es sei denn, eine Seilbahn hilft und das Ziel, eine schöne Bergwirtschaft, ist leicht erreichbar. Elena Uhlig schert sich nicht mehr um ihre Ernährung und genießt es, endlich glücklich mit ihrem Körper zu sein. Auch wenn ihr die Erfahrungen zeigen, dass er nicht den Anforderungen der Filmbranche entspricht.


 

 

 

Lesetipp August 2017

„Niemand ist bei den Kälbern“ von Alina Herbing


Von wegen Landlust und Idylle: In ihrem Debütroman räumt Alina Herbing gnadenlos mit dem romantischen Image des Landlebens auf.

 

Christin lebt mit ihrem Freund Jan und dessen Vater in Schattin, Nordwestmecklenburg, auf dem Bauernhof. Die Aufbruchstimmung der Nachwendejahre ist längst dahin. Die Tage verbringt die junge Frau mit melken, mähen und Männer bekochen. Da sind immer die gleichen Dorffeste, immer die gleichen Freunde. Dieses Leben hat sie satt. Statt von Milchkühen träumt sie von Cafés mit Tulpen auf dem Tisch, statt von der Arbeit im Stall von einem Bürojob in der Stadt und schicken Klamotten. Außerdem sind alle unzufrieden mit ihr, weil sie nicht hart genug arbeitet. Aber ohne Geld und Berufsausbildung ist die Stadt für sie unerreichbar. Als Klaus, Windkrafttechniker aus Hamburg, auftaucht, sieht Christin einen Ausweg aus ihrem bisherigen Leben.

Unerschrocken und mit großer Wucht erzählt die Autorin, die selbst auf dem Land aufgewachsen ist, vom Landleben, wie es wirklich ist, von einer Jugend ohne Zukunft und einer vergessenen Region zwischen Ost und West.


 

Lesetipp Juli 2017

„Der Club der Traumtänzer“ von Andreas Izquierdo

 

Eine wunderbar feinfühlige, tiefgründige Geschichte, humorvoll und voller Emotionen.

 

Gabor Schoening hat alles, was er sich vom Leben erhofft: Er sieht gut aus, ist erfolgreich im Beruf und ein sehr guter Tänzer. Die Frauen liegen ihm zu Füßen. Er hat kein Problem, eine Bekanntschaft zu finden. Außerdem schreckt Gabor vor nichts zurück, um seine Ziele zu erreichen.

Doch dann fährt er mit dem Auto die Direktorin einer Sonderschule an. Und Kathrin Bendig kennt sich mit Schwererziehbaren wie ihm bestens aus. Als Wiedergutmachung verdonnert sie Gabor dazu, fünf Sonderschülern Tango tanzen beizubringen. Das Problem ist nur, dass diese einen IQ unter 85, keinen Bock auf Tanzen haben und dass in deren Leben auch sonst so einiges schief läuft. Gabor taucht in eine völlig andere Welt ein. Die Kids stellen sein Leben auf den Kopf: Sein ärgster Konkurrent wittert die Chance, ihn aus der Firma zu drängen, und zu allem Überfluss verliebt sich Gabor in eine Frau, die ihm nicht gleich zu Füßen liegt.

Als eines der Tangokids schwer krank wird, merkt Gabor, dass er nicht der abgebrühte Geschäftsmann ist, für den er sich gehalten hat und setzt alles auf eine Karte: Er wird versuchen, diesen Jungen zu retten, egal, was er dabei aufs Spiel setzt.


 

Lesetipp Juni 2017

 „Schlaf der Vernunft“ von Tanja Kinkel

 

Die historischen Romane von Tanja Kinkel wurden Bestseller. In „Schlaf der Vernunft“ hat sich die Autorin einem nicht so weit zurückliegenden Geschehen, sondern einem zeitgeschichtlichen zugewandt – dem Deutschen Herbst 1977, der RAF.

Es ist 1998 in Bamberg. Die 30-jährige Angelika Limacher, verheiratet und Mutter von zwei Söhnen, hat seit zwei Tagen einen Brief von der Justizvollzugsanstalt auf ihrem Schreibtisch liegen. Sie traut sich nicht, ihn zu öffnen.

Angelikas Mutter ist die ehemalige RAF-Terroristin Martina Müller, in den Medien auch „Biest von Nürnberg“ genannt. Sie ließ die 8-jährige Angelika bei den Großeltern zurück und ging in den Untergrund. Angelika war elf, als ihre Mutter nach einem Attentat auf einen Staatssekretär, bei dem vier Menschen getötet und einer schwer verletzt wurde, ins Gefängnis kam und jeden Kontakt mit ihr abbrach. Und jetzt, zwanzig Jahre später, fordert der Gefängnisgeistliche sie in dem Brief auf, sich um ihre Mutter zu kümmern.

Brennende Fragen beschäftigen Angelika: Wie konnte ihre Mutter zu einer kaltblütigen Terroristin werden? Kann sie sie gefahrlos in den Kreis ihrer Familie aufnehmen? Wer hat damals wirklich geschossen?

Der Journalist Alex Gschwindner, Sohn des getöteten Chauffeurs, der Politiker Michael Werder, Sohn des getöteten Staatssekretärs und auch Martina Müller selbst  kommen zu Wort. Ebenso Martinas Abgleiten in den Terrorismus wird in geschickt montierten Rückblenden erzählt.


 

Museum UHLsches Haus


Nach umfassender Renovierung wurde das Museum Uhlsches Haus am 15.12.2015 wieder eröffnet. Besuchen Sie unser Museum - Sie werden staunen!

 

Geöffnet:
Montag und Donnerstag
14.30 - 16.30 Uhr

Sonntag
15.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

Öffnungszeiten Bücherei

Dienstag 16.00-18.00 Uhr
Mittwoch 09.00-11.00 Uhr
Donnerstag 16.00-18.00 Uhr
Samstag 09.00-11.00 Uhr

Kontakt

Gemeindebücherei
Göllheim


Freiherr-vom-Stein-Str. 1
67307 Göllheim
Telefon 06351 4909-88
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 
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