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Geschichtlicher Überblick

Je nachdem, aus welcher Richtung der Besucher nach Göllheim kommt, wird er von Ortseingangssteinen aus rotem Sandstein (Dreisener und Kerzenheimer Straße) oder aus hellem Kalkstein (Mainzer und Wormser Straße) empfangen. Die Gesteinsmaterialien nehmen Bezug auf Göllheims geologische Lage: Hier stoßen rotliegende Sandsteine an tertiäre Kalk-, Sand- und Mergelschichten. Archäologische Funde in der Gemarkung Göllheim beweisen, dass diese Gegend schon früh besiedelt war (die Vor- und Frühgeschichte ist im Museum Uhl’sches Haus dokumentiert). Die ältesten Stücke stammen aus der Jungsteinzeit (2000 bis 1000 v. Chr.), aber auch Kelten (um 700 bis 500 v. Chr.) haben ihre Spuren hinterlassen. Anfang dieses Jahrhunderts wurden auf der Gewanne „Füllenweide“ alte Kupferstollen aus der Römerzeit ausgehoben, sie enthielten u.a. Tongefäße aus der Zeit um 150 bis 250 n. Chr. Im Frühjahr 1979 wurde auf der Gewanne „Weißerde“ ein fränkisches Gräberfeld (um 500 bis 600 n. Chr.) gefunden. Der Ort Göllheim wird im 9.Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als „Gylnheim“, nach Christmann „Heim des Gilo“.

819, 828, 833:  Erwähnung Göllheims in den Urkunden des Klosters Hornbach
 Seit 13. Jh.:  Göllheim zur Herrschaft Stauf gehörig (Grafen von Eberstein)
 1247:  Graf Eberhard II. von Stauf und seine Gemahlin Adelheid stiften dem 1241 gegründeten Kloster Rosenthal das Patronat und den Zehnten der Kirche zu Göllheim
 1263:  Die Herrschaft Stauf kommt in den Besitz der Grafen von Zweibrücken
 2. Juli 1298:  Schlacht am Hasenbühl: Im Kampf um die Königskrone gegen Albrecht von Österreich verliert Adolph von Nassau sein Leben,
Errichtung des Königskreuzes durch Witwe Imagina
  1378:  Herrschaft Stauf im Besitz des Grafen von Sponheim
 1393:  Herrschaft Stauf im Besitz des Grafen von Nassau
 1450:   Göllheimer Gericht erstmals bezeugt. Siegel mit Lilie, die auch heute noch Bestandteil des Göllheimer Wappens (Ortsgemeinde) ist
 15. Jh.:  Ulrichsturm, wahrscheinlich (noch vor 1450) Anlage des Berings
 1572: Einführung der Reformation in Göllheim
 1618-1648: Dreißigjähriger Krieg
 1683: Im Dénombrement (Beschreibung) der Herrschaft Stauf heißt es: „Der Marktflecken Göllheim ist in den letzten Kriegen außerordentlich ruiniert worden“
 Seit 1686:  Wieder eine kath. Pfarrei in Göllheim bezeugt
 1688-1798:  Herrschaft Kirchheim – Stauf im Besitz der Fürsten zu Nassau-Weilburg
 1765-1770:  Umbau der mittelalterlichen Kirche (heute prot. Pfarrkirche)
 1776 (1798):  Neubau des Kerzenheimer Tores
 1781:  Neubau des Dreisener Tores
 1786:  Bau Rathaus (heute ev. Gemeindehaus)
 1793:  Französische Revolutionstruppen in Göllheim: Eidesleistungen auf die Grundsätze der französischen Verfassung
 1793/94:  „Plünderungswinter“ (Revolutionskrieg)
 1798-1814:  Göllheim wird französischer Kantonsort
 Ab 1800:  Ortserweiterung: Bebauung an Dreisener Straße, Königskreuzstraße, Kerzenheimer Straße
 1811-1815:  Bau der kath. Kirche Heilig-Kreuz
 1814-1816:  Verwaltung durch die Landesadministrativkommission (Österreich/Bayern) 
 1816-1945:  Bayerischer Rheinkreis, Zugehörigkeit zu Bayern bis 1945
 1839:  Fertigstellung der Königskreuzkapelle
 1848-1850:  Bau der Synagoge (1971 Abriss wegen Baufälligkeit)
 1890:  Bau der Ludwigshalle
 1909-1911:  Bau der kath. Kirche St. Johannes-Nepomuk, Abriss der Heilig-Kreuz-Kirche
 Ab 1914:  Errichtung der Stromversorgung
1914-1918:   1. Weltkrieg, franz. Besatzung
1923/24: Separatistenbewegung: Versuch, das Göllheimer Rathaus zu besetzen
1928: Errichtung des Wasserwerkes
1939-1945:   2. Weltkrieg, franz. Besatzung
1947:   Bildung des Landes Rheinland-Pfalz
Ab 1960:   Ansiedlung der Dyckerhoff-Zementwerke und einer pyrotechnischen Fabrik, Ausweisung eines Gewerbegebietes, Ausweisung von Neubaugebieten, Anlage des neuen Marktplatzes, Kanalisation, Bau der Gutenbergschule (heute Fachoberschule), in den folgenden Jahren Angliederung eines Sport- und Freizeitzentrums. Versorgung der Gemeinde mit Erdgas.
1972: Bildung der Verbandsgemeinde Göllheim
1978: Ansiedlung der Firma WESTA Fördertechnik
 1988: Bau des Therapeutischen Kinderzentrums
1992: Sanierung und Ausbau des Verwaltungsgebäudes VG Göllheim
1994: Ortsgemeinde Göllheim feiert 1175jähriges Jubiläum
1998: Ortsgemeinde Göllheim feiert 700 Jahre Schlacht am Hasenbühl
2000: Agenda-Weg Göllheim
2003: Einweihung „Haus Gylnheim“ (Bürgerhaus) im hist. Ortskern, Einweihung „Haus Gylnheim“ (Bürgerhaus) im hist. Ortskern
2004: Bau des neuen Feuerwehrgebäudes am Ortsrand
2006: Ansiedlung der Firma Linde
2007: Seniorenresidenz Haus Antonius (Voll- und Kurzzeitpflege) eröffnet, Kunstwerke Symposion „Blickachse“
2010: Geopfad Dachsberg
2012: Ausbau der beiden Kindertagesstätten; DSL-Kabellegung
2012/13: Lokale Aktionsgruppe Donnersberger und Lautrer Land: zukunftsweisendes Innenentwicklungskonzept für den Ortskern Göllheim
2013: Barrierefreier Wanderweg an der Pfälzer Waldhütte

 

 

 

 

Museum UHLsches Haus


Nach umfassender Renovierung wurde das Museum Uhlsches Haus am 15.12.2015 wieder eröffnet. Besuchen Sie unser Museum - Sie werden staunen!

 

Geöffnet:
Montag und Donnerstag
14.30 - 16.30 Uhr

Sonntag
15.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

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-erhältlich für 3,- EUR bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung

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