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Neuigkeiten aus dem Uhl'schen Haus

Fränkische Grabfunde erstmals gezeigt
Seit dem 18. Mai 2008 wird ein "Neufund" aus der fränkischen Zeit der Öffentlichkeit erstmals präsentiert. Es handelt sich um die kostbaren Beigaben eines Grabes des frühen Mittelalters, das ins 7. Jahrhundert nach Christus datiert werden kann.

Ein "Neufund" nach 20 Jahren

Vor über 20 Jahren kamen beim Bau eines Teiches Perlen, Riemenzungen, Pfeilspitzen und etliches mehr ans Tageslicht. Nun wurde wurde der Fundkomplex der Archäologischen Denkmalpflege in Speyer übergeben, zuvor sorgfältig verwahrt und gut dokumentiert.
Es handelt sich bei den Funden um Grabbeigaben des 7. Jahrhunderts nach Christus. Der Fundort befindet sich etwa 500 Meter von dem vor knapp 30 Jahren entdeckten und ausgegrabenen merowingischen Reihengräberfeld an der Mozartstraße entfernt. Entweder zeigt der neue Fund einen zweiten, bisher nicht bekannten fränkischen Friedhof an oder es handelt sich um eine absichtlich vom restlichen Gräberfeld separierte Begräbnisstätte.
Auch die Anzahl der Bestatteten ist bislang noch nicht endgültig zu klären. Die Funde weisen eindeutig auf eine Frau und einen Mann hin, ob diese aber in einem Grab bestattet wurden, lässt sich noch nicht beantworten.
Die Grabfunde legen die Bestattung wohlhabender Menschen nahe. Der Mann war mit einem Hiebschwert, einem Sax bewaffnet, daneben wurden Pfeilspitzen und die Reste eines Köchers entdeckt. Die Frau war mit reichem Schmuck versehen, wie beispielsweise eine prächtige Kette mit Bernsteinperlen und einem Gürtelgehänge aus Bronze.
Von besonderer Bedeutung ist ein schmaler Kamm aus Bronze, der bisher sehr selten in merowingischen Gräbern zu finden ist. Ob er zur Ausstattung des Mannes oder aber zu den Beigaben der Frau gehörte, lässt sich nicht sagen, da beide Geschlechter solche Kämme trugen.
Zur Zeit werden im Museum im Uhlschen Haus Göllheim die ersten Funde dieses für die Nordpfalz herausragenden Komplexes präsentiert. Soblad die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sind, wird die vollständige Grabusstattung zu sehen sein.

Albrecht von Österreich in Speyer

Ausstellung "Königsmorde" in Speyer

Am 2. Juli 1298 spielten sich am Hasenbühl bei Göllheim dramatische Ereignisse ab. König Adolf von Nassau trat in der letzten Ritterschlacht auf deutschem Boden gegen Herzog Albrecht von Österreich an. Adolf verlor die Schlacht, seine Krone und auch das Leben. Bis heute erinnert das Königskreuz in Göllheim an die Geschehnisse. Der Sieger Albrecht übernahm die Regentschaft, um aber vor genau 700 Jahren selbst einer meuchelnden Hand zum Opfer zu fallen.

Die Ausstellung "Königsmorde" im Historischen Museum der Pfalz in Speyer beschäftigt sich mit den Morden an Albrecht und Philipp von Schwaben. Zu sehen ist auch das Grabschwert Albrechts, das in den Kaisergräbern des Speyerer Domes geborgen wurde.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Museum UHLsches Haus


Nach umfassender Renovierung wurde das Museum Uhlsches Haus am 15.12.2015 wieder eröffnet. Besuchen Sie unser Museum - Sie werden staunen!

 

Geöffnet:
Montag und Donnerstag
14.30 - 16.30 Uhr

Sonntag
15.00-17.00 Uhr

Eintritt frei!

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